
Kleiner Garten - großes Paradies
Großzügige Anlagen sind die Ausnahmen unter deutschen Gärten. Fast zwei Drittel der Gärten sind kleiner als 300 Quadratmeter. Doch das ist kein Grund zum Verzweifeln. Denn auch aus einem kleinen Fleckchen Grün lässt sich ein großes Gartenparadies machen.
Spannung schaffen durch Gartenräume Terrasse – Garten – Hecke: Mit dieser Gestaltung ist Langeweile vorprogrammiert. Denn wer hat Lust, hier noch etwas zu entdecken, wenn alles auf einen Blick zu übersehen ist? Besser ist es, den Garten so anzulegen, dass sich hin und wieder der Blick auf Verborgenes öffnet. Mit begrünten Sichtschutzwänden, Büschen oder kleinen Hecken werden Nischen auch in kleinen Gärten geschaffen und Neugierde geweckt.
Blickachsen schaffen Den Blick in die ferne schweifen lassen, ist auf kleinem Raum nicht ganz so leicht. Um Blickachsen in kleinen Gärten zu schaffen, sollte man daher die Diagonale als den längsten Weg im rechteckigen Garten wählen. Ein Blickfang in möglichst großer Entfernung vom Sitzplatz, wie zum Beispiel eine Bank, eine ausgefallene Pflanze, täuscht Weite vor.
Pflanzenauswahl Wer wüsste nicht den Schatten von Kastanienbäumen oder Linden zu schätzen. Nur: in kleinen Gärten haben diese mächtigen Bäume nichts verloren. Bald ist der ganze Garten beschattet, die breiten Kronen dieser Bäume erdrücken kleine Gärten optisch. Besser ist es, mit schmalen Gehölzen den Blick in den weiten Himmel zu lenken.
Nicht immer Rasen Es muss nicht immer Rasen sein. Gerade bei kleinen Gartenflächen werden die Halme oft so strapaziert, dass sie mühsam aufgepäppelt werden müssen. Kies- oder Pflasterflächen sind da oft eine attraktive Alternative. Dabei muss keine traurige Steinwüste entstehen. Zwischen den Pflasterfugen können trittfeste Pflanzen, wie wilder Thymian, dekorativ verwildern und schaffen einen fließenden Übergang zwischen Pflasterfläche und Beet.
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