Rambler Rosen

 

Der Rosenliebe wachsen immer häufiger lange Triebe. Wenn sich für eine Rose im Beet gar kein Plätzchen mehr finden lässt, bleibt oft nur noch der Weg nach oben, in die Baumkronen! Immer beliebter werden daher Ramblerrosen, die mit ihren langen, weichen Trieben in jeden Baum klettern, an tragfähigen Balken oder Fassaden sich entlang winden oder Häuser in Dornröschen-Schlösser verwandeln.

 

Rambler-Rosen machen ihren Namen alle Ehre. Das Englische to ramble bedeutet umherschweifen, und genau das machen die langen Triebe dieser Rose. Vier bis sechs Meter können die einzelnen Triebe werden, und wohin sie wachsen wollen, entscheiden sie selbst. Mit ihren weichen Trieben winden sie sich durch Sträucher und Bäume, entlang an Pergolen und Rosenbögen und haken sich mit ihren oftmals harten Stacheln dort an, wo sie Halt finden.

 

Pflege

Die langen Triebe machen den Reiz dieser stark wüchsigen Rose aus und sollten daher nicht zurück geschnitten werden. Überhaupt brauchen Rambler kaum Pflege, daher können sie in naturnahen Gärten nahezu sich selbst überlassen bleiben. Allerdings kann – die Prinzen aus Dornröschen können ein Klagelied davon singen – leicht ein stacheliges Dickicht entstehen. Wer also die Pflanze etwas kontrollieren möchte, sollte alte Triebe oder zu eng stehende Triebe regelmäßig entfernen.

 

Standort

Die Vorfahren der Ramblerrosen wuchsen an Waldrändern. Von ihnen haben die Ramblerrosen ihre Vorliebe für den Standort geerbt. Gerne wurzeln sie im Schatten, ihre Triebe wollen sich aber gern in den warmen Sonnenstrahlen räkeln. Auch lieben sie es, wenn der Wind durch ihre Blätter wehen kann und Mehltau und Co. wenig Gelegenheit zum Entstehen haben.

 

Blüte und Frucht

Rambler-Rosen blühen nur einmal im Jahr, dann aber in überschäumender Üppigkeit. Vier bis sechs Wochen lang ergießen sich die einfachen Blüten in Rispen über Mauern, Rankgerüste, Pergolen und Bäume. Wer sich länger an dieser Blütenpracht erfreuen will, kann unterschiedliche Ramblerrosen pflanzen, deren Blütezeit nicht gleich ist, sondern hintereinander ist. Dabei sollte man aber seine Platzverhältnisse berücksichtigen, damit sich die kletterfreudigen Pflanzen gut entwickeln können. Im Herbst setzen die vielen kleinen roten Hagebutten nochmals bunte Akzente in die grauen tristen Tage. Abgeschnitten sind sie eine wunderschöne Dekoration fürs Zimmer.

 

Sorten

Beim Kauf eines Ramblers sollte man sich gut beraten lassen. Manche Rosen können problemlos fünf Meter in die Breite und 10 Meter in die Höhe wachsen. Solche wuchsfreudigen Exemplare sind kaum noch zu bändigen. Hat man nur eine Pergola oder einen Rosenbogen zur Verfügung, sollte man sich besser für eine schwächer wachsende Ramblersorte entscheiden. Sollen die Rosen in Bäume oder Sträucher wachsen, muss deren Größe berücksichtigt werden, damit die Sträucher nicht erstickt oder bis zur Unkenntlichkeit überwuchert werden. Sträucher und Rosen mit etwa derselben Wüchsigkeit sollten daher miteinander kombiniert werden.

 

Zu den bekanntesten Rambler-Sorten zählt der weiß blühende Bobby James, die weiß-rosa blühende Rose New Dawn, die rot blühende Sorte Flammentanz oder der Rambler Veilchenblau, der lavendelfarben bis purpur blüht. Weitere Sorten sind zum Beispiel Albertine, Félicité de Félingonde oder Tausendschön.

 


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