
Teich und Pflege
Viele Probleme mit Gartenteichen ergeben sich daraus, dass viele Menschen glauben, dass sich im Gartenteich von alleine ein „biologisches Gleichgewicht“ einstelle und keine Pflege nötig sei. Ein Gartenteich ist aber eine künstlich angelegte Wasserfläche, die ebenso gepflegt werden muss, wie ein Beet. Niemand käme auf die Idee, dass ein Beet sich selbst zu überlassen!
Mit einem Gartenteich kommen folgende Pflegearbeiten auf Sie zu:
• Im Herbst abgestorbene Pflanzteile abschneiden, Laub abfischen oder den Teich mit einem Laubfangnetz schützen: Denn abgestorbene Pflanzteile und Laub vermodern und fügen dem Teich Nährstoffe hinzu – die vor allem von den Algen zu vermehrtem Wachstum genutzt werden. • Einmal im Jahr, spätestens aber jedes zweite Jahr heißt es: ab in den Teich und den Schlamm, der sich am Boden angesammelt hat, entfernen! • Algen sind das Unkraut des Wassers. Sie lassen sich nicht ganz vermeiden! Damit es schön aussieht müssen die Algen regelmäßig abgefischt werden! • Algen gedeihen am besten im Frühjahr, bevor die Wasserpflanzen zu wachsen beginnen: die Nährstoffe im Wasser werden von den Wasserpflanzen noch nicht verbraucht und stehen allein den Algen zur Verfügung. Das ist normal. Hier ist der Kescher gefragt. • Algen können aber auch zur Plage werden. Oft hilft es, das Wasser mit einer Pumpe umzuwälzen. Das hilft nicht nur der Wasserqualität, sondern sieht auch noch schön aus. • Eine Ursache für starkes Algenwachstum ist oft ein zu geringer Sauerstoffgehalt des Wassers. Hilfreich ist hier eine kleine Luftpumpe. Die Pumpe wird neben dem Teich trocken aufgestellt, über einen Luftschlauch mit Ausströmerstein bläst sie Sauerstoff in das Wasser. Diese Pumpen können im Gegensatz zu den im Wasser stehenden Pumpen auch im Winter eingesetzt werden und immer eine Stelle eisfrei halten.
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