
Vorbereitung auf das neue GartenjahrDie ersten Schneeglöckchen strecken der milden Februar-Sonne schon ihre weißen Köpfchen entgegen. Auch der ungeduldige Gärtner kann schon die ersten Arbeiten im Garten erledigen.
Obstbaumschnitt Jetzt ist die richtige Zeit, um Obstgehölze auszulichten. Alte und dürre Äste werden dabei herausgeschnitten. Achten Sie auch darauf, dass die Äste nicht zu eng stehen. Auch alle Zweige, die nach innen wachsen, müssen ausgeschnitten werden.
In Astgabeln sammelt sich Regenwasser, häufige Folge ist Fäulnis. Falls sich ein Ast gabelt, sollte daher einer der beiden Triebe entfernt werden.
Parallel wachsende Äste konkurrieren um Licht und Platz. Einer der beiden Triebe sollte daher entfernt werden.
Senkrecht wachsende Äste tragen nicht viele Früchte oder können bei starker Belastung abreißen. Ein Winkel von 35° bis 50° Grad zwischen Ast und Stamm ist ideal.
Bodenanalyse Wer im letzten Jahr mit seinen Erträgen im Gemüsegarten oder Erfolgen im Zierbeet nicht sehr zufrieden war, sollte einmal eine Bodenprobe vornehmen. Denn häufig sind schlechte Bodenverhältnisse schuld am fehlenden Gärtnerglück und nicht der oft zitierte grüne Daumen.
Bodenanalysen können entweder mit einem Testset aus dem Gartencenter vorgenommen werden. Mit einem solchen Set erhalten Sie in der Regel Informationen darüber, wie sauer bzw. alkalisch der Boden ist.
Speziell ausgestattete Labore oder z.B. die Landwirtschaftskammer Nordrheinwestfalen bietet ebenfalls Bodenanalysen an. Diese sind zwar teuerer als die Test-Sets im Fachhandel, geben aber dafür auch detaillierte Auskunft über den Zustand des Bodens. Eine Bodenanalyse ist alle drei bis fünf Jahre empfehlenswert.
Antrag für eine Bodenprobe bei der Landwirtschaftskammer NRW: www.landwirtschaftskammer.de/lufa/service/auftragsformulare/boden/auftrag-hausgarten.pdf
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